Zum Hauptinhalt springen
Frontend-Entwicklung

Warum wir (fast) jedes Projekt mit Next.js bauen

15. Oktober 20255 Min. LesezeitWolfgang Müller
Warum wir (fast) jedes Projekt mit Next.js bauen

React, Vue, Angular, Svelte – die Auswahl ist groß. Warum wir uns für Next.js entschieden haben und wann es die richtige Wahl ist.

Teilen:

Wenn Kunden uns fragen, welche Technologie wir empfehlen, lautet die Antwort in 80% der Fälle: Next.js. Nicht weil es hip ist, sondern weil es für die meisten Projekte die pragmatischste Wahl ist.

Was ist Next.js überhaupt?

Next.js ist ein React-Framework von Vercel. Es nimmt React und fügt alles hinzu, was man für eine produktionsreife Anwendung braucht:

  • Routing (App Router)
  • Server-Side Rendering (SSR)
  • Static Site Generation (SSG)
  • API Routes
  • Optimierungen (Images, Fonts, etc.)

Kurz: React für Erwachsene.

Warum Next.js und nicht pures React?

Mit purem React müssen Sie entscheiden:

  • Welcher Router? (React Router, TanStack Router, ...)
  • SSR oder CSR? (Implementierung selbst bauen)
  • Build-Tool? (Vite, Webpack, ...)
  • State Management? (Redux, Zustand, Jotai, ...)
  • Deployment? (Wo und wie?)

Mit Next.js ist das alles vorgedacht:

  • File-based Routing eingebaut
  • SSR/SSG/ISR out of the box
  • Turbopack als Build-Tool
  • Deployment auf Vercel mit einem Klick (oder selbst hosten)

Sie sparen Wochen an Entscheidungen und Setup.

Die 5 größten Vorteile für unsere Kunden

1. Schnellere Entwicklung

Ein Next.js-Projekt ist in 5 Minuten aufgesetzt:

```bash

npx create-next-app@latest my-project

```

Routing, TypeScript, Tailwind, ESLint – alles konfiguriert. Wir können sofort mit der Businesslogik starten.

2. SEO out of the box

Server-Side Rendering bedeutet: Google sieht den fertigen HTML-Content, nicht eine leere Seite mit JavaScript. Für Marketing-Websites und E-Commerce ist das entscheidend.

Dazu:

  • Automatische Sitemap-Generierung
  • Metadata API für SEO-Tags
  • Open Graph Bilder generieren

3. Performance ohne Aufwand

Next.js optimiert automatisch:

  • Bilder (WebP, responsive Sizes, Lazy Loading)
  • Fonts (kein Layout Shift)
  • JavaScript (Code Splitting, Tree Shaking)
  • Caching (ISR, stale-while-revalidate)

Das Ergebnis: Lighthouse-Scores von 95+ ohne manuelles Tuning.

4. Flexibilität bei der Architektur

Next.js zwingt keine Architektur auf:

  • Statische Website? SSG nutzen
  • E-Commerce mit dynamischen Preisen? SSR
  • Dashboard mit Echtzeit-Daten? Client Components
  • Alles zusammen? Kein Problem

Wir können pro Route entscheiden, was sinnvoll ist.

5. Full-Stack in einem Framework

Mit Route Handlers (API Routes) können wir Backend-Logik direkt in Next.js schreiben:

  • Formulare verarbeiten
  • Datenbank-Queries
  • Externe APIs anbinden
  • Webhooks empfangen

Für viele Projekte brauchen wir kein separates Backend mehr.

Wann Next.js NICHT die beste Wahl ist

Ehrlichkeit gehört dazu. Next.js ist nicht für alles ideal:

Komplexe Backends:

Wenn 80% der Arbeit im Backend steckt (komplexe Berechnungen, ML, etc.), ist ein dediziertes Backend in Python/Go/Rust oft besser.

Mobile Apps:

Für native Apps ist React Native oder Flutter die bessere Wahl. Next.js ist für Web.

Extrem simple Websites:

Für eine 3-Seiten-Broschüre ist selbst Next.js Overkill. Da reicht Astro oder sogar plain HTML.

Sehr spezifische Performance-Anforderungen:

Wenn jede Millisekunde zählt (Finanzhandel, Gaming), gibt es spezialisiertere Lösungen.

Next.js + AWS: Unsere Standard-Kombination

Für die meisten unserer Projekte nutzen wir:

  • Frontend: Next.js (auf Vercel oder AWS Amplify)
  • Datenbank: PostgreSQL (auf AWS RDS oder Supabase)
  • Auth: NextAuth.js oder Clerk
  • Payments: Stripe
  • Emails: Resend oder AWS SES
  • Storage: S3

Diese Kombination ist:

  • Skalierbar (von 0 auf Millionen User)
  • Kostengünstig (Pay-per-Use)
  • Gut dokumentiert
  • Schnell zu entwickeln

Fazit

Next.js ist kein Silver Bullet, aber für 80% der Web-Projekte die pragmatischste Wahl. Es spart Entscheidungen, beschleunigt die Entwicklung und liefert Performance out of the box.

Wenn Sie ein Web-Projekt planen – ob MVP, Marketing-Website oder komplexe Anwendung – sprechen Sie mit uns. Wir beraten ehrlich, ob Next.js die richtige Wahl ist.

→ Neujahrsangebote ansehen

→ Website Kosten-Rechner

Haben Sie Fragen zu diesem Thema?

Wir beraten Sie gerne zu AWS, Stripe oder Ihrer individuellen Softwareentwicklung.

Kostenlose Beratung anfragen
WM
Wolfgang Müller
CEO & Fullstack-Developer