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AWS Kosten-Rechner: Sparpotenzial in 2 Minuten prüfen
AWS Kosten berechnen, ohne sich etwas vorzumachen: Sie geben Ihre Monatsrechnung, eine grobe Aufteilung und sieben Ja/Nein-Antworten ein — der Spar-Check zeigt, welche Hebel noch offen sind und was sie nach dokumentierten AWS-Zahlen grob bringen. Als Spanne, nicht als Versprechen.
Ihre Zahlen verlassen nie Ihren Browser — kein Backend, keine Speicherung, keine Registrierung.
AWS-Spar-Check starten
Monatsrechnung eingeben, Kostenanteile grob schätzen, 7 Fragen beantworten — Sie erhalten eine Spanne auf Basis dokumentierter AWS-Zahlen. Dauer: rund 2 Minuten.
Ihre Angaben bleiben im Browser — keine Datenübertragung.
Wie wir rechnen
Annahmen offen gelegt — damit die Spanne ehrlich bleibt.
Ein Rechner ist nur so gut wie seine Annahmen. Deshalb steht hier jede einzelne — und im Ergebnis bei jedem Hebel noch einmal.
- Nur dokumentierte AWS-Zahlen
- Jeder Hebel nennt die von AWS veröffentlichte Obergrenze („bis zu …") und verlinkt die Quelle. Wir erfinden keine eigenen Prozentwerte — wo AWS keine nennt, steht „Erfahrungswert" dran.
- Teilfaktoren statt Maxima
- Die AWS-Maxima gelten unter Idealbedingungen. Wir rechnen z. B. bei Savings Plans mit 1 Jahr ohne Vorauszahlung auf etwa die Hälfte des Compute-Anteils — also 10–20 % statt 66–72 %.
- Nur betroffene Kostenanteile
- Ein Storage-Hebel wirkt nur auf Ihren Storage-Anteil, ein Compute-Hebel nur auf Compute und Datenbanken. Darum fragen wir die grobe Aufteilung Ihrer Rechnung ab.
- Scheduling ist reine Mathematik
- Mo–Fr je 10 Stunden sind 50 von 168 Wochenstunden — rund 70 % weniger Laufzeit. Angenommen werden 20–30 % Dev/Test-Anteil am Compute, ergibt 14–21 % des betroffenen Anteils.
- Deckel bei 35 %
- Compute-Hebel überlappen sich: Was nachts abgeschaltet ist, braucht keinen Savings Plan mehr. Deshalb begrenzen wir die Summe auf 35 % Ihrer Rechnung — auch wenn die Einzelhebel mehr ergäben.
- Spot wird nicht eingerechnet
- Bis zu 90 % Rabatt klingt gut, gilt aber nur für unterbrechbare Workloads. Weil wir Ihren Workload-Mix nicht kennen, zeigen wir Spot als Hinweis — ohne Euro-Betrag in der Summe.
Die 8 Hebel
So senken Sie AWS Kosten — die acht Standard-Hebel kurz erklärt.
Jeder Hebel ist mit Bordmitteln umsetzbar. Welche davon bei Ihnen offen sind, zeigt der Rechner oben.
Savings Plans / Reserved Instances
Dauerhaft laufende Baseline aus 3 Monaten Nutzungsdaten ermitteln und per Savings Plan oder RDS Reserved Instance abdecken — ohne Überkommitment.
- bis zu 66–72 % laut AWS
Dev/Test außerhalb der Arbeitszeit abschalten
Dev/Test/Staging per Instance Scheduler oder EventBridge-Regel nachts und am Wochenende stoppen — EC2 und RDS.
- 168 h → 50 h = −70 %
Graviton (ARM) für EC2 und RDS
RDS, ElastiCache und containerisierte Workloads zuerst — dort ist der Wechsel meist ein Instanztyp-Tausch ohne Code-Änderung.
- bis zu 40 % laut AWS
Spot Instances für unterbrechbare Workloads
Build-Pipelines, Batch-Verarbeitung und Worker-Pools auf Spot (z. B. über Auto-Scaling-Gruppen mit gemischten Kapazitäten) umstellen.
- bis zu 90 % laut AWS · nur geeignete Workloads
EBS-Volumes und Snapshots aufräumen
Unattached Volumes und Snapshots ohne zugehörige AMI identifizieren, löschen oder per Data Lifecycle Manager in den Archive-Tier verschieben.
- Archive-Tier bis zu 75 % laut AWS
S3 Lifecycle-Regeln und Storage-Klassen
Zugriffsmuster per S3 Storage Lens oder Storage Class Analysis prüfen, dann Lifecycle-Regeln für Standard-IA, Glacier Instant Retrieval und Deep Archive setzen.
- je nach Klasse, bis zu 68–75 % laut AWS
CloudWatch-Log-Retention setzen
Für jede Log-Gruppe eine Aufbewahrungsdauer setzen (z. B. 30–90 Tage), ausführliche Debug-Logs nur in Dev aktivieren.
- Erfahrungswert, keine AWS-Prozentangabe
NAT-Gateway-Traffic über VPC-Endpoints leiten
Gateway-Endpoints für S3 und DynamoDB anlegen, NAT Gateways in jeder genutzten AZ platzieren, Interface-Endpoints für stark genutzte AWS-APIs prüfen.
- Gateway-Endpoints gebührenfrei laut AWS
Fragen zum AWS Kosten-Rechner.
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