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Kostenloses Tool · 3 Schritte · Sofort-Ergebnis

AWS Kosten-Rechner: Sparpotenzial in 2 Minuten prüfen

AWS Kosten berechnen, ohne sich etwas vorzumachen: Sie geben Ihre Monatsrechnung, eine grobe Aufteilung und sieben Ja/Nein-Antworten ein — der Spar-Check zeigt, welche Hebel noch offen sind und was sie nach dokumentierten AWS-Zahlen grob bringen. Als Spanne, nicht als Versprechen.

Ihre Zahlen verlassen nie Ihren Browser — kein Backend, keine Speicherung, keine Registrierung.

AWS-Spar-Check starten

Monatsrechnung eingeben, Kostenanteile grob schätzen, 7 Fragen beantworten — Sie erhalten eine Spanne auf Basis dokumentierter AWS-Zahlen. Dauer: rund 2 Minuten.

Ihre Angaben bleiben im Browser — keine Datenübertragung.

Schritt 1 von 3 · Ihre Rechnung

Netto in Euro, Durchschnitt der letzten drei Monate genügt.

Schritt 2 von 3 · Grobe Aufteilung

Wie verteilt sich Ihre Rechnung ungefähr?

Eine grobe Schätzung reicht — der Posten „Sonstiges“ ergibt sich automatisch, sodass die Summe immer 100 % beträgt. Die Aufteilung finden Sie im AWS Cost Explorer unter „Nach Service gruppieren“.

45 %
20 %
15 %
10 %
Sonstiges (Logs, Monitoring, Managed Services)10 %

Schritt 3 von 3 · 7 Fragen zu Ihrem Setup

Welche Maßnahmen sind schon umgesetzt?

Ehrlich antworten lohnt sich — das Ergebnis zeigt nur Hebel, die bei Ihnen noch offen sind.

  1. 1.Nutzen Sie Savings Plans oder Reserved Instances?

    Für Compute, das dauerhaft läuft — nicht für Dev/Test.

  2. 2.Laufen Dev-, Test- oder Staging-Umgebungen rund um die Uhr (24/7)?
  3. 3.Sind EBS-Volumes und Snapshots aufgeräumt (keine verwaisten Volumes, alte Snapshots archiviert)?
  4. 4.Nutzen Sie Graviton-Instanzen (ARM) für EC2 oder RDS?
  5. 5.Haben Ihre S3-Buckets Lifecycle-Regeln (z. B. Übergang in Standard-IA oder Glacier)?
  6. 6.Ist für alle CloudWatch-Log-Gruppen eine Aufbewahrungsdauer gesetzt?

    Standard bei AWS: Logs werden unbegrenzt aufbewahrt.

  7. 7.Läuft viel Traffic über NAT Gateways (z. B. Zugriffe auf S3, DynamoDB oder externe APIs aus privaten Subnetzen)?

Wie wir rechnen

Annahmen offen gelegt — damit die Spanne ehrlich bleibt.

Ein Rechner ist nur so gut wie seine Annahmen. Deshalb steht hier jede einzelne — und im Ergebnis bei jedem Hebel noch einmal.

Nur dokumentierte AWS-Zahlen
Jeder Hebel nennt die von AWS veröffentlichte Obergrenze („bis zu …") und verlinkt die Quelle. Wir erfinden keine eigenen Prozentwerte — wo AWS keine nennt, steht „Erfahrungswert" dran.
Teilfaktoren statt Maxima
Die AWS-Maxima gelten unter Idealbedingungen. Wir rechnen z. B. bei Savings Plans mit 1 Jahr ohne Vorauszahlung auf etwa die Hälfte des Compute-Anteils — also 10–20 % statt 66–72 %.
Nur betroffene Kostenanteile
Ein Storage-Hebel wirkt nur auf Ihren Storage-Anteil, ein Compute-Hebel nur auf Compute und Datenbanken. Darum fragen wir die grobe Aufteilung Ihrer Rechnung ab.
Scheduling ist reine Mathematik
Mo–Fr je 10 Stunden sind 50 von 168 Wochenstunden — rund 70 % weniger Laufzeit. Angenommen werden 20–30 % Dev/Test-Anteil am Compute, ergibt 14–21 % des betroffenen Anteils.
Deckel bei 35 %
Compute-Hebel überlappen sich: Was nachts abgeschaltet ist, braucht keinen Savings Plan mehr. Deshalb begrenzen wir die Summe auf 35 % Ihrer Rechnung — auch wenn die Einzelhebel mehr ergäben.
Spot wird nicht eingerechnet
Bis zu 90 % Rabatt klingt gut, gilt aber nur für unterbrechbare Workloads. Weil wir Ihren Workload-Mix nicht kennen, zeigen wir Spot als Hinweis — ohne Euro-Betrag in der Summe.

Die 8 Hebel

So senken Sie AWS Kosten — die acht Standard-Hebel kurz erklärt.

Jeder Hebel ist mit Bordmitteln umsetzbar. Welche davon bei Ihnen offen sind, zeigt der Rechner oben.

  • Savings Plans / Reserved Instances

    Dauerhaft laufende Baseline aus 3 Monaten Nutzungsdaten ermitteln und per Savings Plan oder RDS Reserved Instance abdecken — ohne Überkommitment.

    • bis zu 66–72 % laut AWS
  • Dev/Test außerhalb der Arbeitszeit abschalten

    Dev/Test/Staging per Instance Scheduler oder EventBridge-Regel nachts und am Wochenende stoppen — EC2 und RDS.

    • 168 h → 50 h = −70 %
  • Graviton (ARM) für EC2 und RDS

    RDS, ElastiCache und containerisierte Workloads zuerst — dort ist der Wechsel meist ein Instanztyp-Tausch ohne Code-Änderung.

    • bis zu 40 % laut AWS
  • Spot Instances für unterbrechbare Workloads

    Build-Pipelines, Batch-Verarbeitung und Worker-Pools auf Spot (z. B. über Auto-Scaling-Gruppen mit gemischten Kapazitäten) umstellen.

    • bis zu 90 % laut AWS · nur geeignete Workloads
  • EBS-Volumes und Snapshots aufräumen

    Unattached Volumes und Snapshots ohne zugehörige AMI identifizieren, löschen oder per Data Lifecycle Manager in den Archive-Tier verschieben.

    • Archive-Tier bis zu 75 % laut AWS
  • S3 Lifecycle-Regeln und Storage-Klassen

    Zugriffsmuster per S3 Storage Lens oder Storage Class Analysis prüfen, dann Lifecycle-Regeln für Standard-IA, Glacier Instant Retrieval und Deep Archive setzen.

    • je nach Klasse, bis zu 68–75 % laut AWS
  • CloudWatch-Log-Retention setzen

    Für jede Log-Gruppe eine Aufbewahrungsdauer setzen (z. B. 30–90 Tage), ausführliche Debug-Logs nur in Dev aktivieren.

    • Erfahrungswert, keine AWS-Prozentangabe
  • NAT-Gateway-Traffic über VPC-Endpoints leiten

    Gateway-Endpoints für S3 und DynamoDB anlegen, NAT Gateways in jeder genutzten AZ platzieren, Interface-Endpoints für stark genutzte AWS-APIs prüfen.

    • Gateway-Endpoints gebührenfrei laut AWS

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